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Der Turmfalke

Im Rahmen des Naturschutzes betreut der Westerwald-Verein Köln auch einige Nistkästen für Turmfalken.

Der Turmfalke ist in Deutschland kein seltener Vogel. Er steht auch nicht auf der „Roten Liste“. Allein die Tatsache, dass fast alle Türme taubendicht gemacht wurden, und damit auch der Falke ausgesperrt ist, hat uns dazu bewogen, diesen interessanten Vogel hier und da eine Brutmöglichkeit zu bieten.

Da der Turmfalke kein eigenes Nest baut, ist er darauf angewiesen, dass er andere geeignete Möglichkeiten zum Brüten findet.

Nistkasten, einer im Wasserturm und einer im Kirchturm (Ersatzfelsen) nimmt er gerne an. Durch nachfolgende Tabelle können die Kästen betrachtet werden, die 1992 im Kirchturm und 2001 im Wasserturm in Köln aufgehängt wurden:


Brutstätte Kirchturm

 

Brutjahr

1993 2000

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Gesamt

Gelegestärke

Eierzahl

34

6

6

5

6

6

6

5

5

5

84

Geschlüpfte Jungfalken

29

6

5

5

5

6

6

4

5

5

76

Flügge gew.

Jungfalken

24

6

5

4

5

6

6

4

5

5

70

 

Brutstätte Wasserturm

 

Brutjahr

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Gesamt

Gelegestärke

Eierzahl

0

0

0

0

0

0

0

0

5

5

Geschlüpfte Jungfalken

0

0

0

0

0

0

0

0

5

5

Flügge gew.

Jungfalken

0

0

0

0

0

0

0

0

 

5

 

Ergebnisse:

16 Gelege mit insgesamt 64 Eiern:                      entspricht 5,25 Eier pro Gelege und Jahr

Aus 84 Eiern sind 76 Jungfalken geschlüpft:  entspricht 4,75 Jungfalken pro Gelege und Jahr

Von 76 Jungfalken sind 70 flügge geworden:  entspricht 4,38 flügge gew. Jungfalken pro Jahr

Steckbrief des Turmfalken:

-         -          Er gehört zur Ordnung der Greifvögel

-         -          Größe  (Schnabelspitze bis Schwanzende):  34 cm

-         -         Flügelspannweite:  75 cm

-         -         Farbe:  rotbraun. Männchen: Oberkopf und Schwanz grau; Weibchen einheitlich braun

-         -         Brutzeit: Mai

-         -         Brutdauer: 28 – 30 Tage

-         -         Nestlingsdauer: 27 – 30 Tage

-         -         Nahrung: überwiegend Feldmäuse

-         betreut von Gottfried Averdung (2008)

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© Westerwaldverein e.V., 2010