Aktuelles
Termine
Sterntreffen
 
Aufgaben
Vorstand
Zweigvereine
 
Wanderwege
Wanderheime
Naturschutz
Rucksackschule
 
Westerwaldtouristik
Links
Vordrucke
Bücher & Karten
               Home       Impressum       eMail

 

Protokoll zur Tagung der Hauptnaturschutzwarte der Gebietsvereine

Zeit: 17.09.2004 von 9.00 - 11.15 Uhr

Ort: Hotel Morada, 18225 Kühlungsborn-Ost

Anwesende: siehe Anlage

Entschuldigt: Fuchs, Lippert, Löwenbrück, Rückert

TOP 1: Begrüßung.

Herr Dr. Roth begrüßte herzlich alle angereisten Teilnehmer. Besondere Grüße überbrachte er von den erkrankten Wanderfreunden Lippert und Löwenbrück. Ergänzungswünsche zur Tagesordnung waren keine eingegangen.

TOP 2: Bericht.

Herr Dr. Roth verwies auf seinen schriftlichen Bericht (u.a. Anerkennung des LV Sachsen-Anhalt als Naturschutzorganisation, Problematik des Ehrenamtes.) Er ergänzte, dass die Anerkennung vieler Landesverbände nach § 60 nach einer Übergangsfrist zum 1.5.05 auslaufe. Eine Rückfrage bei den jeweiligen Landesregierungen sei sinnvoll, um die Anerkennung der Landesvereine über das Datum hinaus sicher zustellen. - Es fällt zudem auf, wie z.B. auf dem letzten Deutschen Naturschutztag, dass die Wandervereine gar nicht oder nur am Rande wahrgenommen werden. Ziel aller Landesverbände muss zukünftig darin bestehen, mit der Kernkompetenz "Landschaft" präsenter zu werden. In diesem Zusammenhang sollten die Naturschutz-Abteilungen bei den Zertifizierungen der Wanderwege bewusst eingebunden sein, indem sie die Wege auf Naturverträglichkeit überprüfen.

Der LV Bayern ist in die Novellierung der Forstgesetzte eingebunden.

Der Eifel-V. hat sich intensiv mit den Nachteilen der Windkraftanlagen beschäftigt und sieht in den regenerativen Energien auch erhebliche Schadenspotentiale. Auf einen sehr guten Informationsfilm "Auswirkungen von Windenergieanlagen auf das Landschaftsbild Eifel" wird hingewiesen (als CD beim Eifel-Verein erhältlich.)

Der SGV weist darauf hin, dass Zertifizierungen, also Teilnahme-Bescheinigungen, bei den Besuchern sehr gut ankommen und die Resonanz entsprechender Fortbildungs-Veranstaltungen beträchtlich erhöhen können.

TOP 3: Bericht aus den Landesverbänden.

Herr Lessing vom SAV berichtet (u.a. von Photovoltaik-Anlagen, dem Naturschutzthema Blumenwiesen und Naturerlebnis-Programmen.) Referat ist als Anhang beigefügt.

Herr Frommer vom Eifel-V. weist auf die Besonderheiten in der Rechtsprechung bei Landschaftsplänen u.ä. hin. Er empfiehlt besonders die Zeitschrift "Natur und Recht".

Die Herren Lessig und Schröder bemühen sich um eine Sammlung wichtiger Gesetzesurteile zum Naturschutz. - Der Eifel-V. hat bei der Gründung des National-Parks "Eifel" mitgewirkt.

Herr Schröder vom SGV schließt sich an und berichtet von der schwierigen Erfassung der besonders geschützten Biotope in Nordrhein-Westfalen. Immer noch sei der Flächenverbrauch in Deutschland zu hoch.

Herr Fischer vom HWGHV wirbt dafür, dass in allen LV die offenen Stellen der Landespflege-Verbände zu besetzen sind, um so Verantwortung und Einfluss zu steigern. Die stärkere Einbindung unserer Naturschützer in Gremien werde wohl ein Thema der nächsten Frühjahrs-Fachtagung im Raum Pirmasens sein.

Herr Götz vom LV Hessen berichtet, dass der National-Park "Edersee-Kellerwald" gut eingeführt wurde. Bedauerlicherweise würde aber die Hessische Forstverwaltung reduziert und die Mitarbeit der Förster im Naturschutz doch stark eingeschränkt.

TOP 4: Bericht aus dem DNR.

Herr Dieterle vom Schwarzwaldverein (SV) wird zur Wahl dorthin vorgeschlagen. In einem kurzen Referat betont er, dass sein Verein und er als deren Vorsitzender die "Landschaft" zur Kernkompetenz ausbauen wolle. Dazu benötige auch er Fachleute aus allen Landesverbänden, auf deren überdurchschnittlich gutes Fachwissen er aufbauen könne. In einer kurzen Diskussion wurde die Kandidatur begrüßt und Unterstützung zugesichert. Die Präsenz in der Öffentlichkeit: in Bonn, Berlin und Brüssel sei für eine langfristige und gute Arbeit unseres Verbandes unabdingbar notwendig. - Herr Dr. Roth erläutert, dass Naturschutzpolitik zwar in Bonn gemacht, von der Hauptstadt aber aus begleitet wird, und daher eine Verbandsarbeit an beiden Orten gleichzeitig erforderlich ist.

TOP 5: Die Umwelterziehung

ist in unserem Verband nicht stark ausgeprägt. So wird die Arbeit der Wanderjugend nach außen hin auch in diesem Fall kaum wahrgenommen. IM SAV wurden erfolgreich mit Unterstützung des Rundfunks Umwelterlebnis-Exkursionen unternommen.

TOP 6: Ehrenamtliches Engagement.

Dieser Tagespunkt wurde nicht vertieft, sondern auf die bisherigen zum Teil veröffentlichten Stellungnahmen hingewiesen.

TOP 7: Wandern und Naturschutz.

Auf Veranstaltungen der Stiftung Naturschutzgeschichte sowie des SGV-Naturschutzzentrums Sauerland wird hingewiesen. Herr Dr. Roth bittet alle Gebietsvereine, für das Archiv der Naturschutzgeschichte alte Heftjahrgänge, Protokolle, Vortragsreihen, wichtige Korrespondenzen oder Material zu profilierten Persönlichkeiten zur Verfügung zu stellen, soweit es sich jeweils um Literatur zum Naturschutz handelt.

TOP 8: Verschiedenes.

Auf folgende Termine wird hingewiesen:

6.-8.10.04 Klosterlandschaft Eifel-Mosel - 6.11.04 Deutscher Naturschutztag

Die DWJ hat das Praxishandbuch "Abenteuer in Bewegung" herausgegeben. - Beim BfN in Bonn sind die "Freiwilligen Vereinbarungen Naturschutz - Natursport" erhältlich.

Herr Dr. Roth gibt bekannt, dass er für eine erneute Kandidatur als Verbandswart nicht mehr zur Verfügung stehen wird und bittet bis zum nächsten Jahr um Vorschläge von Kandidaten für das Amt. Der Vorsitzende schließt die Versammlung um 11.15 Uhr mit dem Hinweis auf den 205.Deutschen Wandertag im Saalebogen.

für das Protokoll gez. G.Geißler

f. d. R. gez. H. J. Roth

zurück zum Fachbereich Naturschutz

© Westerwaldverein e.V., 2010