Aktuelles
Termine
Sterntreffen
 
Aufgaben
Vorstand
Zweigvereine
 
Wanderwege
Wanderheime
Naturschutz
Rucksackschule
 
Westerwaldtouristik
Links
Vordrucke
Bücher & Karten
               Home       Impressum       eMail

 

Protokoll der Haupt-Natursschutzwarte-Tagung Juli 2005

Notizen zur Tagung der Hauptnaturschutzwarte im VDGW

Ort und Zeit: Bad Blankenburg, 22.7.05 von 9 bis 12 Uhr

Der Verbandsschutzwart Dr. Hermann-Josef Roth eröffnete die Versammlung. Er verwies auf seinen schriftlichen Jahresbericht. Diskussionen dazu gab es keine.

Eugen Dieterle, Präsident des SV und Nachfolger von Albert Lippert im DNR, betonte die Notwendigkeit, die vielen ehrenamtlichen Arbeiten der Naturschützer in den Wander-Vereinen besser in die Öffentlichkeit zu bringen.

Herr Helmut Seitel vom Odenwaldclub wurde als Kandidat des neu zu wählenden Verbands-Naturschutzwartes vorgestellt. Er bittet die Anwesenden, ihm aus ihren Vereinen mehr Informationen zukommen zu lassen.

In einer längeren Debatte über Windkraftanlagen (WKA) fordert der DNR, dass Windräder nicht in geschützten Landschaftsgebieten errichtet werden. Jedoch steht die Zustimmung des Präsidiums, diese Forderung auch durchzusetzen noch aus. Das selbe sollte zukünftig auch für Photovoltaik-Anlagen gefordert werden, die oft in landschaftlich reizvolle Flächen gestellt werden. Besonders Herr Frommer, Eifel-Verein, diskutierte intensiv und forderte vorrangig massive Energie-Einsparung vor alternativer Energie-Gewinnung.

Herr Lippert bestätigte, dass eine Neuauflage des „Naturschutzhelfers“, aber nicht mehr in diesem Jahr geplant sei.

Zum Abschluss referierte Herr Dr. Hermann-Josef Roth an Hand von Dias über die Geschichte und Entwicklung des Naturschutzes in Deutschland.

--------------------------------------------------------------------

Protokoll der Naturschutzwarte-Tagung April 2005

Termin: 16.04.05; 10.00 - 14.30 Uhr ; Hotel Ludwigshöh in Freilingen

Anwesende: Dr. Georg Geißler (Vorsitz), Gottfried Averdung, Robert Birkenbeil, Gerhard Görg, Gerhard Hanz, Karl-August Heib, Helmut Horn, Erich Kerp, Günter Kober, Walter Löhr (Referent), Hans-Jürgen Rübesam, Egon Schmidt, Klaus Wilke, Irmgard Schultz

Entschuldigt: Herren Helfert, Horn, Dr. Mückschel, Schmidt, Schmidt, Schmitz, Trachte, Weller

TOP1:

Herr Dr. Geißler berichtete nach der Begrüßung von der dreitägigen Tagung des LV Hessen in Bad Marienberg. Der Verband klagt wegen abnehmender Landeszuschüsse über immer größere finanzielle Schwierigkeiten, alle an ihn gestellten Anforderungen zu erfüllen. Auch die Anzahl der Gutachten ist im Bereich Hessen um etwa 1/3 auf 1800 bearbeitete Fälle zurück gegangen. Der LV wird am Hessentag in Weilburg mit einem eigenen Stand präsent sein. Die Naturschutzwarte aus dem östlichen Westerwald werden daher um Mithilfe gebeten. Der LV Rheinland-Pfalz tagte im April in Waldesch. Hier wurde eine etwas bessere Finanzlage festgestellt. Die Finanzierung der ebenfalls zurück gehenden Gutachten nach § 59 durch das Land ist auch zukünftig sicher gestellt. Der Eifel-Verein wird im Jahr 2006 als Gastgeber für den 106. Deutschen Wandertag in Prüm auftreten und weist darauf hin, dass die Naturschönheiten ein Schwerpunkt dieses Wandertreffens sein werden.

TOP 2:

Herr Löhr als Vertreter des Kreisamtes erläutert die neue Aufteilung der Arbeitsbereiche in seinem Referat Untere Landespflege. Damit können neu auftauchende Namen von uns besser zugeordnet und eine Zusammenarbeit mit der Behörde verbessert werden. Ein Schwerpunkt des Vortrages war die Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen. Alle im Westerwaldkreis vertretenen Verbandsgemeinden haben eigene Systeme (z.B. LANET), mit denen FFH-, Landschaftsschutz-, Ausgleichs-Flächen sowie Ausgleichsmaßnahmen auf elektronischen Flurkarten erfasst werden. Im Moment werden noch die Altdaten allmählich in das Kreis-Rechnersystem eingelesen. Obwohl gewünscht, werden aber einzelne Naturdenkmäler (z.B. Altbäume) auch zukünftig nicht erfasst werden können. Die Kosten einer solchen elektronischen Erfassung wären nur über privates Sponsoring möglich. Die Einhaltung der Pflege-Maßnahmen wird im Wesentlichen vom Amt überwacht. Wobei säumige Privatbesitzer sehr wohl in die Pflicht genommen werden. Gemeinden sind dagegen bei fehlender Leistung nicht zu einer Leistung verpflichtbar. Herr Löhr weist ferner auf die steigenden Kosten für die Abfallbeseitigung in Fluren hin. Eine unnötig hohe Geldausgabe, die an anderer Stelle dringend fehlt. Hier sollen auch die Naturschutz-Vereine weiterhin bei der Aufklärung helfen. Streuobstwiesen sind förderbar, bei der Neuanlage, dem Pflegeschnitt und auch Altbestände. Im Kreis gibt es entsprechend Obstbaum-Schnitt-Berater. Die Naturschutzwarte beschließen, im Herbst die Apfelmosterei Güldenkron in Nistertal zu besuchen, um vor Ort sich zu informieren und über Probleme bei der Apfelernte und Vermarktung zu sprechen. Angesprochen wurde auch das Mistelproblem. Dieser Halbparasit vermehrt sich immer stärker in den Obstbaum-Beständen und müsste stärker zurück genommen werden. Des weiteren wurde über das Anlegen von Heckenstreifen als Schutz für Wild und Kleintiere diskutiert. Ein solcher Streifen wird heute meist in der Planung als Vorwald berücksichtigt und scheint seinen Zweck besser als die früheren Benjes-Hecken zu erfüllen. Ein Problem aller Anlagen wurde angesprochen, dass nach 3 Jahren die Pflege in der Regel anderweitig übergeben und dann nicht mehr kontrolliert wird. Herr Löhr und die Naturschutzwarte begrüßen dieses gegenseitige Kennenlernen von Landespflege und Gutachtern und würden eine Fortsetzung des Dialoges begrüßen. Dr. Geißler dankt Herrn Walter Löhr für sein kompetent und lebhaft vorgetragenes Referat.

TOP 3:

Herr Kerp gibt bekannt, dass er wieder als § 59-Gutachter tätig sein wird. Herr Dickopf scheidet aus beruflichen Gründen aus.

TOP 4:

Als nächster Termin wird der 8.10.05 vorgesehen. Geplant sind Besichtigungen einer Apfelmosterei und des neuen Nistertal-Rundweges. Die Finanzen des Hauptvereins lassen im Moment nur wenig Spielraum für neue Naturschutz-Aktivitäten. Auch dieser Bereich muss mit einem deutlich gekürzten Ansatz auskommen. Der Landesverband Hessen feiert am 2. Juli sein 50 jähriges Bestehen in Weilrod. Es wird um Mithilfe am Infostand "Natur auf der Spur" auf dem Hessentag in Weilburg gebeten. Der Vorsitzende verabschiedet die Anwesenden und wünscht eine gute Heimreise

--------------------------------------------------------

Protokoll der Naturschutzwarte-Tagung am 9.10.04

Wann: 9.10.04 von 10.00 – 15.00 Uhr

Wo: Alpenrod und Hotel zur Post in Nistertal

Anwesende: Dr.Geißler (Vorsitz), Hr. Mille(Bauernverband), Hr. Groß (Referent), Hr. Kefferpütz(Bürgermeister), Hr. Eulberg(Westerburg), Hr. Görg(Daaden), Hr. Hanz (Höhn), Hr. Kick(Altenkirchen), Hr. Kerp(Selters), Hr. Kober(Buchfinkenland), Hr. Lechleder(Hachenburg), Hr. Panthel(Bad Marienberg), Hr. Schmidt(Nistertal), Hr. Schmidt(Welschneudorf), Hr. Schmitz(Buchholz), Fr. Schulz (Westerburg), Hr. Trachte(Haiger), Hr. Wilke(Weilburg)

Entschuldigt: Wanderfreunde Averdung(Köln), Birkenbeil(Höhr-Grenzhausen), Dickopf(Selters), Heib(Neuwied), Horn(Westerburg), Weller(Weilburg)

TOP 1: Exkursion einer Windkraftanlage (WKA)

Nach einer kurzen Begrüßung durch Hr. Dr. Georg Geißler fuhren die Teilnehmer zusammen mit Herrn Karl-Heinz Groß zum Standort dreier WKA´s, um von ihm vor Ort eine sehr engagierte Führung zu erhalten. Zu Beginn stellte dieser wichtige Fachbücher vor. Nach einem Einwand von Herrn Erich Kerp, dass die Fotovoltaik nach Berichten zukunftsträchtiger als die WKA sei, begründete Herr Karl-Heinz Groß, dass von den bisher bekannten alternativen Energie-Gewinnungsmethoden die WKA in den nächsten 20 Jahren am wirtschaftlichsten arbeiten werden. Er betonte, dass durch die ausgereifte Technologie bis zu 10 % fossile Brennstoffe eingespart werden könnten. Zudem sei die Photovoltaik-Technologie noch viel zu hoch subventioniert. Auf den Energieaufwand beim Herstellen einer WKA angesprochen, sagte Herr Karl-Heinz Groß, dass der energetische Aufwand nach ca. 10 Monaten Betrieb wieder eingefahren sei. Weil die Energieausbeute in der dritten Potenz zur Windgeschwindigkeit steigt, sprach er sich für wesentlich größere, bis zu 150 m hohe WKA aus. Nur solche Anlagen kommen in stärkeren Wind und könnten die auf Dauer die vom Staat geforderte Jahreseffektivität von 65 % erbringen. Er lehnte die Raumordnungs-Planung von WKA-Gebieten für den Unterwesterwald (z.B. Ransbach-Baumbach) ab, weil dort keine ausreichend hohen Windgeschwindigkeiten herrschen würden. Auf die Entfernung von "Ruinen" angesprochen, meinte er, dass der Stahl jederzeit mit Gewinn verwertbar sei. Der etwa 11 m Durchmesser umfassende Betonsockel müsste jedoch allerdings verbleiben und dann begrünt werden. Er weist darauf hin, dass bis zu 40 000 Euro als Kaution für Abbrucharbeiten vom Betreiber hinterlegt werden müssen. - Er setzte sich besonders für die Beteiligung der Anlieger an WKA Projekten ein, um die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu erhöhen. Schließlich warfen alle Teilnehmer einen Blick ins Innere einer WKA, die von Nahem betrachtet doch gewaltige Dimensionen aufweist. Die Wartung ist, schon aus Gründen der Rentabilität über Telefonnetz und Computertechnologie rund um die Uhr gewährleistet. Die Verwaltung der WKA`s erfolgt ehrenamtlich von nur wenigen Mitarbeitern. - Für die Teilnehmer war fernerhin von Interesse, dass sich neben Landwirten inzwischen auch Gemeinden und Forstverwaltungen um Verpachtung von geeignetem Land bemühen, weil die dadurch erzielten Einnahmen attraktiv sind. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der Abstand der WKA von den Ortschaften 1000 m betragen müsse. Daher verbleiben im Bereich Alpenrod nur noch 12 statt ursprünglich 24 Neuplanungen. Alle Teilnehmer waren der Meinung ein sehr detailliertes Bild mit neuen Facetten erhalten zu haben, was allerdings unsere zukünftige Entscheidung nicht erleichtern, aber verbessern wird. Herr Karl-Heinz Groß erhält viel Applaus für seine Führung.

TOP 2: Bericht von Fachsitzungen

Herr Dr. Georg Geißler trägt die wichtigsten Punkte der letzten Hauptfachwarte-Tagung während des Wandertages in Kühlungsborn vor. Die Hauptkompetenz der Naturschützer müsse "Landschaft" sein. Dafür sollten sie für die verschiedensten Verbände ein wichtiger Ansprechpartner sein. Es ist beabsichtigt, die Präsenz unserer Naturschutzwarte des Deutschen Wanderverband in Bonn zu stärken und zukünftig in Berlin und Brüssel einen Vertreter zu besitzen. Als Kandidat für einen Sitz im Deutschen Naturschutzring, dem auch der WWV angehört, wurde mit großer Mehrheit Herr N. Dieterle vom Schwarzwald-Verein vorgeschlagen. - Der Bundes-Naturschutzwart, Herr Dr. Hermann-Josef Roth gibt bekannt, dass er im nächsten Jahr für eine neue Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stehen werde. - Der LV Hessen gibt bekannt, dass seine Geschäftsstelle, auch für Gutachten, seit dem 1.7. geschlossen wurde. In einer kurzen Diskussion über die Möglichkeiten der Beteiligung des WWV am nächsten Hessentag in Weilburg wurde festgestellt, dass aus Personalgründen nur an eine Standbesetzung am Hauptwochenende gedacht werden könne. Die Forstreform führt in vielen Bundesländern voraussichtlich zu einem Rückzug der Forstbeamten aus der Öffentlichkeitsarbeit. Ansprechbarer Förster vor Ort zu sein, werde immer schwieriger, wird von den anwesenden Beamten Achim Panthel, Franz Kick, Thomas Schmidt und Gerhard Hanz betont. Der WWV bedauert dies, weil die Beziehungen zu den Förstern traditionell gut sind, diese aber wegen gehäufter Mehrarbeit nur noch teilweise die Ziele des WWV unterstützen könnten. Auf die Existenz eines Mitarbeiters der Forst für Waldpädagogik wird kurz hingewiesen. Herr Geißler berichtet, dass der Naturpark Nassau die Exkursionen aller Verbände veröffentlicht und weiträumig bewirbt. Angebote sollten bis 16.11. an Frau Ursula Braun in Nassau geschickt werden. Eine weitere Möglichkeit zur Veröffentlichung von Terminen sind Broschüren der Kreis- und Forstverwaltung. Während des Mittagessen begrüßt der Bürgermeister von Nistertal, Herr Willy Kefferpütz, die Anwesenden und lobt das ehrenamtliche Engagement der Anwesenden. Er hebt die Bedeutung einer gepflegten, gut erhaltenen Landschaft für den Besucher hervor, der trotz schlechter Wirtschaftslage immer noch nach Nistertal kommen.

TOP 3:

Anstelle des Punktes GPS wurde die Haltung der Naturschutzwarte zur Gentechnologie diskutiert. Herr Markus Mille vom Bauernverband führte aus, dass die Mitglieder zur Zurückhaltung beim Anbau genetisch veränderter Pflanzen aufgerufen wurden, da die Haftungsfragen, ausgelöst durch eine Novelle des Gengesetzes, noch nicht eindeutig geklärt sind. Auf die Gründung von Initiativen zu "Genfreien Zonen" im Kreis Westerwald und Altenkirchen wurde hingewiesen. Die Teilnehmer sind der Überzeugung, dass ein Anbau von genfreien und genveränderten Produkten nebeneinander vorkommen werde, und die Diskussion darüber weiter aufmerksam beobachtet werden müsse. - Es wird die Wichtigkeit einer juristischen Beratung immer deutlicher, weil ehrenamtliche Mitarbeiter mit der Interpretation von neuen Gesetzeslagen zunehmend überfordert sind. Herr Egon Schmidt vom ZV Nistertal trägt seine schlechten Erfahrungen mit der ADD im Zusammenhang mit dem Infozentrum des Feriendorfes Westerwälder Seenplatte vor. Herr Dr. Georg Geißler wird der Sache nachgehen. Nach kurzer, intensiver Diskussion wird ergänzt, dass das Zentrum wohl nicht mehr gebaut wird, da zwar die LEADER PLUS Gelder aus Brüssel bewilligt sind, die Gelder aus den Kreisen aber zur Verwirklichung fehlen. In zwei Jahren verfallen dann auch die zugesagten Zuschüsse aus Brüssel. Daher ist eine weitere Intervention des WWV in Koblenz nicht vordringlich. In einem anderen Fall wird berichtet, dass das Aufstellen von Infotafeln in einem Naturschutzgebiet bei Hachenburg zwar sinnvoll sein kann, aber der Antrag darf nicht erst dann den Gutachtern zugehen, wenn ein Teil der Tafeln schon dort stehen, die Gutachter also vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

TOP 4: Verschiedenes

Herr Geißler berichtet, dass zwischen dem Rothaarsteig und dem Rheinsteig ein neuer Westerwaldsteig geplant sei. Dieser Premiumweg muss in seinem endgültigen Verlauf zwischen Fuchskaute und Rhein noch genau geplant werden. Die Naturschutzwarte werden gebeten, Vorschläge für naturkundlich besonders wichtige "Highlights" entlang des neuen Weges zu machen. - Herr Achim Panthel vom ZV Marienberg wird zusammen mit Herrn Hermann-Josef Eulberg für die gemeinsame Versammlung der Warte des LV Hessen mit denen des WWV am 12/13.03.05 in Bad Marienberg Exkursionsvorschläge erarbeiten. Bei schlechtem Wetter könnte eine Besichtigung rund ums Kloster Marienstatt (Stromwerk, Braukeller) vorgesehen werden. Frau Irmgard Schulz schlägt einen Besuch des Apothekergarten bei Hachenburg vor. Die Besichtigung der Bacher Lay ist dagegen stark wetterabhängig und daher weniger sinnvoll. - Alle Naturschutzwarte werden gebeten, sich diesen März-Termin in Bad Marienberg zu notieren. Herr Dr. Georg Geißler schließt gegen 15 Uhr die Versammlung, verbunden mit dem herzlichen Dank an den Vorsitzenden des ZV Nistertal für die überaus freundliche Aufnahme.

------------------------------------------------------------------------

Protokoll zur Tagung der Hauptnaturschutzwarte der Gebietsvereine

Zeit: 17.09.2004 von 9.00 - 11.15 Uhr

Ort: Hotel Morada, 18225 Kühlungsborn-Ost

Anwesende: siehe Anlage

Entschuldigt: Fuchs, Lippert, Löwenbrück, Rückert

TOP 1: Begrüßung.

Herr Dr. Roth begrüßte herzlich alle angereisten Teilnehmer. Besondere Grüße überbrachte er von den erkrankten Wanderfreunden Lippert und Löwenbrück. Ergänzungswünsche zur Tagesordnung waren keine eingegangen.

TOP 2: Bericht.

Herr Dr. Roth verwies auf seinen schriftlichen Bericht (u.a. Anerkennung des LV Sachsen-Anhalt als Naturschutzorganisation, Problematik des Ehrenamtes.) Er ergänzte, dass die Anerkennung vieler Landesverbände nach § 60 nach einer Übergangsfrist zum 1.5.05 auslaufe. Eine Rückfrage bei den jeweiligen Landesregierungen sei sinnvoll, um die Anerkennung der Landesvereine über das Datum hinaus sicher zustellen. - Es fällt zudem auf, wie z.B. auf dem letzten Deutschen Naturschutztag, dass die Wandervereine gar nicht oder nur am Rande wahrgenommen werden. Ziel aller Landesverbände muss zukünftig darin bestehen, mit der Kernkompetenz "Landschaft" präsenter zu werden. In diesem Zusammenhang sollten die Naturschutz-Abteilungen bei den Zertifizierungen der Wanderwege bewusst eingebunden sein, indem sie die Wege auf Naturverträglichkeit überprüfen.

Der LV Bayern ist in die Novellierung der Forstgesetzte eingebunden.

Der Eifel-V. hat sich intensiv mit den Nachteilen der Windkraftanlagen beschäftigt und sieht in den regenerativen Energien auch erhebliche Schadenspotentiale. Auf einen sehr guten Informationsfilm "Auswirkungen von Windenergieanlagen auf das Landschaftsbild Eifel" wird hingewiesen (als CD beim Eifel-Verein erhältlich.)

Der SGV weist darauf hin, dass Zertifizierungen, also Teilnahme-Bescheinigungen, bei den Besuchern sehr gut ankommen und die Resonanz entsprechender Fortbildungs-Veranstaltungen beträchtlich erhöhen können.

TOP 3: Bericht aus den Landesverbänden.

Herr Lessing vom SAV berichtet (u.a. von Photovoltaik-Anlagen, dem Naturschutzthema Blumenwiesen und Naturerlebnis-Programmen.) Referat ist als Anhang beigefügt.

Herr Frommer vom Eifel-V. weist auf die Besonderheiten in der Rechtsprechung bei Landschaftsplänen u.ä. hin. Er empfiehlt besonders die Zeitschrift "Natur und Recht".

Die Herren Lessig und Schröder bemühen sich um eine Sammlung wichtiger Gesetzesurteile zum Naturschutz. - Der Eifel-V. hat bei der Gründung des National-Parks "Eifel" mitgewirkt.

Herr Schröder vom SGV schließt sich an und berichtet von der schwierigen Erfassung der besonders geschützten Biotope in Nordrhein-Westfalen. Immer noch sei der Flächenverbrauch in Deutschland zu hoch.

Herr Fischer vom HWGHV wirbt dafür, dass in allen LV die offenen Stellen der Landespflege-Verbände zu besetzen sind, um so Verantwortung und Einfluss zu steigern. Die stärkere Einbindung unserer Naturschützer in Gremien werde wohl ein Thema der nächsten Frühjahrs-Fachtagung im Raum Pirmasens sein.

Herr Götz vom LV Hessen berichtet, dass der National-Park "Edersee-Kellerwald" gut eingeführt wurde. Bedauerlicherweise würde aber die Hessische Forstverwaltung reduziert und die Mitarbeit der Förster im Naturschutz doch stark eingeschränkt.

TOP 4: Bericht aus dem DNR.

Herr Dieterle vom Schwarzwaldverein (SV) wird zur Wahl dorthin vorgeschlagen. In einem kurzen Referat betont er, dass sein Verein und er als deren Vorsitzender die "Landschaft" zur Kernkompetenz ausbauen wolle. Dazu benötige auch er Fachleute aus allen Landesverbänden, auf deren überdurchschnittlich gutes Fachwissen er aufbauen könne. In einer kurzen Diskussion wurde die Kandidatur begrüßt und Unterstützung zugesichert. Die Präsenz in der Öffentlichkeit: in Bonn, Berlin und Brüssel sei für eine langfristige und gute Arbeit unseres Verbandes unabdingbar notwendig. - Herr Dr. Roth erläutert, dass Naturschutzpolitik zwar in Bonn gemacht, von der Hauptstadt aber aus begleitet wird, und daher eine Verbandsarbeit an beiden Orten gleichzeitig erforderlich ist.

TOP 5: Die Umwelterziehung

ist in unserem Verband nicht stark ausgeprägt. So wird die Arbeit der Wanderjugend nach außen hin auch in diesem Fall kaum wahrgenommen. IM SAV wurden erfolgreich mit Unterstützung des Rundfunks Umwelterlebnis-Exkursionen unternommen.

TOP 6: Ehrenamtliches Engagement.

Dieser Tagespunkt wurde nicht vertieft, sondern auf die bisherigen zum Teil veröffentlichten Stellungnahmen hingewiesen.

TOP 7: Wandern und Naturschutz.

Auf Veranstaltungen der Stiftung Naturschutzgeschichte sowie des SGV-Naturschutzzentrums Sauerland wird hingewiesen. Herr Dr. Roth bittet alle Gebietsvereine, für das Archiv der Naturschutzgeschichte alte Heftjahrgänge, Protokolle, Vortragsreihen, wichtige Korrespondenzen oder Material zu profilierten Persönlichkeiten zur Verfügung zu stellen, soweit es sich jeweils um Literatur zum Naturschutz handelt.

TOP 8: Verschiedenes.

Auf folgende Termine wird hingewiesen:

6.-8.10.04 Klosterlandschaft Eifel-Mosel - 6.11.04 Deutscher Naturschutztag

Die DWJ hat das Praxishandbuch "Abenteuer in Bewegung" herausgegeben. - Beim BfN in Bonn sind die "Freiwilligen Vereinbarungen Naturschutz - Natursport" erhältlich.

Herr Dr. Roth gibt bekannt, dass er für eine erneute Kandidatur als Verbandswart nicht mehr zur Verfügung stehen wird und bittet bis zum nächsten Jahr um Vorschläge von Kandidaten für das Amt. Der Vorsitzende schließt die Versammlung um 11.15 Uhr mit dem Hinweis auf den 205.Deutschen Wandertag im Saalebogen.

für das Protokoll gez. G.Geißler

f. d. R. gez. H. J. Roth

Naturschutzwarte in den ZV des Westerwald-Vereins

Protokoll der letzten Naturschutzwarte-Versammlung

Zweigverein

Name

Anschrift

Telefon

ZV Aßlar

Manfred Jung (kommisarisch)

; 35614 Aßlar

06441/88944

ZV Bad Marienberg

Erich Kaiser

Danziger Straße 14 E, 56470 Bad Marienberg

02661/930265

ZV Berod

Jörg Bräuer

Rheinstraße 9, 57614 Berod

02680/8208

ZV Bonn

Adolf Weber (kommisarisch)

Neckarstraße 23, 53175 Bonn

0228/8152

ZV Buchfinkenland

Günther Kober

Karnhofer Strasse, 56244 Niedersayn

0266/8152

ZV Buchholz

Werner Schmitz

Brunnenweg 3, 53567 Buchholz

02683/6823

ZV Daaden

Gerhard Görg

Kronenbergerweg 2, 57567 Daaden

02743/3402

ZV Daubach

Dieter-Schughart-Scheyer

Fritz-Bluhm-Str. 9, 56410 Montabaur

02602/2393

ZV Dierdorf

Karl-August Heib

Hohe Auwand 32, 56269 Dierdorf

02689/7909

ZV Flammersfeld

Jürgen Rübesam

Forsthausstraße 5, 57610 Flammersfeld

02685/308

ZV Hachenburg

Hermann Lechleder

Wiedstr. 7, 57627 Hachenburg

02662/6387

ZV Haiderbach

Erich Kölgen

Kurtscheider Weg, 56237 Deesen

ZV Haiger

Rolf-Peter Trachte

Hüttenstraße 52, 35708 Haiger

02773/3027

ZV Herschbach

Joachim Kuchinke

Bleichstraße 49, 56249 Herschbach

ZV Hillscheid

Klaus Rogat

Römerstraße 23, 56204 Hillscheid

02624/6038

ZV Höhn

Gerhard Hanz

Rielweg 7, 56462 Höhn

02661/4528

ZV Höhr-Grenzhausen

Robert Birkenbeil

Friedensweg 7, 54203 Höhr-Grenzhausen

02624/2953

ZV Köln

Gottfried Averdung (stellv. Hauptwart)

Remscheider Straße 17, 51103 Köln

0221/850008

ZV Limburg-Dornburg

Karl Weller

Auf der Moll 6, 65549 D.Langendernbach

06436/6255

ZV Limburg-Weilburg

Dr. Claus Mückschel

Auf der Lützelbach 17, 35781 Weilburg

06471/37625

ZV Loehnberg

über Heinz Geis

Talweg, 35792 Loehnberg

06471/61871

ZV Montabaur

Dr.Georg Geißler (Hauptwart)

Saarstraße 28, 56410 Montabaur

02602/16834

ZV Merenberg

Jürgen Hartmann

Untergasse 17, 35781 Weilburg

06471/52592

ZV Neuwied

Inge Horn

Parkstraße 11, 56581 Ehlscheid

02634/1875

ZV Niederelbert

Willi Bode

Ringstraße 13, 56412 Niederelbert

02602/3655

ZV Nistertal

Egon Schmidt

Lerchenweg 10, 57642 Alpenrod

02662/3929

ZV Rennerod

Egon Regneri

Mengelshainerstraße , 56477 Emmerichenhain

02664/8599

ZV Selters

Christof Dickopf

Wiesenstr. 3a, 56242 Selters

02626/141774

ZV Wallmerod

Bernhard Wirth

Kirchstraße 20, 56414 Meudt

06435/8313

ZV Westerburg

Irmgard Schultz

Hauptstraße 53, 56459 Stockum-Püschen

02661/40237

ZV Wetzlar-Niedergirmes

Rainer Dreuth

Schulstraße 16, 35576 Wetzlar

06441/32456

ZV Windhagen

Martin Bielefeld

Heckenerstraße 1, 53578 Windhagen

02645/970349

 

------------------------------------------------------

 

Protokoll zur Versammlung der Naturschutzwarte in Freilingen

Zeit: 6.3.2004 von 10.00 Uhr bis 15.15 Uhr

Anwesende: Dr. Geißler (Vorsitz), Hr. Groß (Gast), Hr. Averdung (ZV Köln), Hr .Birkenbeil (ZV Höhr-Grenzhausen), Hr. Dickopf (ZV Selters), Hr. Eulberg (WW Rucksackschule), Hr. Görg (ZV Daaden), Hr. Hanz (ZV Höhn), Hr. Heib (ZV Dierdorf), Fr. Horn (ZV Neuwied),Hr. Kober (ZV Buchfinkenland), Hr. Lechleder (ZV Hachenburg), Hr. Panthel (ZV Bad Marienberg),Hr. Reims (ZV Bonn), Hr. Rübesam (ZV Flammersfeld), Hr. Schmitz (ZV Buchholz) , Fr. Schultz (ZV Westerburg), Fam. Weller (ZV Limburg-Dornburg).

Entschuldigt: Hr. Dr.Mückschel (ZV Limburg-Weilburg), Hr. Schmidt (ZV Welschneudorf)

Herr Dr. Geißler begrüßte die Teilnehmer, besonders den Referenten, Herrn Karl-Heinz Groß aus Hachenburg. Die Tagesordnung wurde aus terminlichen Gründen in der Reihenfolge umgestellt.

 

TOP 3:

Stellungnahme zum Raumordnungsplan Windkraftanlagen. Nach einem kurzen Einführungsreferat legte Herr Groß dar, dass die Effizienz der Windkraftanlagen von der Ortslage und der dort herrschenden durchschnittlichen Windstärke abhängig ist. Es sei sinnvoller, weniger, dafür aber effektiver arbeitende größere Windräder - auch in kritische Regionen - zu stellen, als in windschwachen Gebieten wenig effizient arbeitende WKA zu installieren. Daher ist auch eine Konzentration der geplanten Anlagen auf die Gebiete mit der größten Windhöffigkeit nicht zu vermeiden. Die Subvention der Anlagen sollte zudem nicht allgemein, sondern nach ihrer Leistung gestaffelt, erfolgen. Auf Anfrage schätzt Herr Groß die Haltbarkeit der Propeller auf ca. 15 Jahre. Und auch die Entsorgung sei gesichert. - Die Zusammenfassung seines Referates, als auch eine Tabelle zum Ablesen der Effektivität einer WKA mit verschieden großen Rotoren in unterschiedlicher Höhe liegt als Anhang bei. Es entwickelte sich im Anschluss an den Vortrag eine lebhafte Diskussion. Wenn ein verbindlicher Raumordnungsplan nicht zustande kommt, können wegen der Privilegierung Wka dann überall geplant du errichtet werden. Dieses ist aber zu vermeiden. Es soll außerdem unterschieden werden zwischen unserer Stellungnahme zum Gutachten über auszuweisende Standorte von Windkraftwerken - und weiteren Resolutionen gegen weitere unsinnige WKA, die über die Presse der Bevölkerung und den Politikern nahe zubringen sind. Schließlich wurden die Vor- und Nachteile der Photovoltaik gegenüber den Windkraftanlagen von Herrn Kerp eingehend dargestellt und erörtert. Vor allem müsse es vermieden werden, dass die neuen Energiegewinnungs-Techniken nur für Abschreibungsmodelle genutzt werden.

Hr. Geißler verliest die Resolution des Hauptvereins zu Windkraftanlagen im Westerwald. Diese wurde bereits an die örtliche Presse weiter gegeben. Die Versammlung beschließt schließlich einstimmig die folgende Stellungnahme der Naturschutzwarte zum Raumordnungsplan: "Die im Entwurf ausgewiesenen Flächen im Raum von Ransbach-Baumbach, Asbach-Buchholz und Teilen von Hachenburg sind wegen der geringen Windhöffigkeits-Werte (von ca. 4,5 m/s.) nicht geeignet. Wir begrüßen grundsätzlich den Einsatz von regenerativen Energien, z.B. energetische Nutzung von Biomasse (Holz), Photovoltaik und Windkraftanlagen. Wir fordern, bei der Ausweisung von Flächen für die Windenergie-Nutzung die Effizienz und Konzentration der Anlagen zu berücksichtigen.

1) Nur diejenigen Gebiete sind im Raumordnungsplan auszuweisen, die aufgrund einer Windhöffigkeit von mindestens 5,5 m/s. eine effiziente Stromerzeugung ermöglichen. Aus diesem Grunde halten wir die Standorte Ransbach-Baumbach, Asbach-Buchholz und Hachenburg für nicht geeignet.

2) Bei der Planung der Windkraftanlagen ist eine Konzentration der Gebiete anzustreben, um den Landschaftsverbrauch zu minimieren. Dabei sollten bestehende Standorte absoluten Vorrang haben, soweit sie das Kriterium der Effizienz erfüllen. Flächen, die den Windhöffigkeitswerten von mindestens 5,5 m/s. nicht entsprechen, sollen zudem künftig nicht erweitert werden dürfen." Herr Groß bietet eine Exkursion zu einer WKA in Hachenburg an. Die Anwesenden stimmen zu und würden einen Termin im Mai oder im Oktober begrüßen.

 

TOP2:

Hr. Dr. Geißler erläutert das neue Landesinformationssystem OLIV in Rheinland-Pfalz (im Internet unter www.naturschutz.rlp.de aufrufbar). Damit sollen sämtliche Schutzgebiete, Pacht- und Ausgleichsflächen erfasst werden. Ein Zugriff auf diese Datenbank wird unsere Gutachtertätigkeit erleichtern, weil bei den vielen Maßnahmen ein Überblick der überplanten Flächen inzwischen verloren gegangen ist. Herr Buchstäber von der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises wird das neue System auf unserer nächsten Zusammenkunft vorstellen. Die Landwirte sind immer mehr unser "Partner" bei Naturschutz und Landespflege. Herr Schmitz erläutert, dass die Biotopflächen seines Vereins zum Teil von Landwirten in Lohnarbeit gepflegt werden. Hr. Dr. Geißler erläutert zudem die verschiedenen FUL-Varianten, die teilweise auch für die Zweigvereine interessant sein könnten. Herr Markus Kunz aus Hachenburg ist Berater für FUL- und LEADER- Programme. Hr. Birkenbeil ergänzt, dass bei der Pflege von Streuobstwiesen eine fachgerechte Baumschnitt-Technik nicht mehr vorausgesetzt werden kann. Ein guter Schnitt-Kurs wird z.B. in Waldbreitbach angeboten. - Hr. Geißler ergänzt, dass der Verband zentrale Ausbildungsstätten ("Akademien") aufbauen will, um den Nachwuchs besser ausbilden zu können. Es verbleibt immer noch das Problem, wie man ein geändertes Angebot unseres Vereins für Jugendliche entwickeln kann. Herr Schmitz ergänzt, dass die Kids seiner Gruppe oft schon große Terminprobleme haben und daher für anhaltende Tätigkeit nur schwer zu gewinnen sind. Herr Eulberg trägt Teile seines Rucksackschul-Programms vor. Dort gibt es auch Termine, die auch junge Menschen ansprechen, wenn sich eine Veranstaltung, wie zum Beispiel Ostereier-Suchen, einmal im Ort etabliert hat. - Im Rahmen der Natura 2000-Gebiete wurden folgende, im Westerwald liegende FFH-Gebiete gemeldet: Nistertal und Kroppacher Schweiz, Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwalds, Westerwälder Seenplatte, Oberwesterwälder Kuppenland, Unterwesterwald bei Herschbach, Ackerflur bei Alpenrod, Brexbach- und Saynbach-Tal, Montabaurer Höhe. - Das Kulturamt ist jetzt ein Teil des DLR , des "Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Oberwesterwald-Osteifel". Die Anschrift lautet weiterhin: Jahnstraße 5, 56457 Westerburg. eMail dlr-1@dlr.rlp.de

 

TOP 1:

Die Fachtagung der Bundeswarte für Naturschutz ist im letzten Jahr ausgefallen. - Im Landesverband Hessen wurden die Zuschüsse für Wegearbeit und Gutachten um ca. 1/3 gekürzt. Die Postverteilungsstelle für die 59er-Fälle wird deshalb zum 31. Juni geschlossen. - Ein neuer Schwerpunkt - neben dem Eulenschutz- wird im LV Hessen die Einbeziehung von Schülern und Schulklassen in Natur-Aktionen. - Herr Kerp stellt seinen Nachfolger, Herrn Dickopf (ZV Selters) vor. Er wurde herzlich Willkommen geheißen. - Das NSG "Siebengebirge" soll um einen Rheinland-Pfälzischen Teil erweitert werden. Herr Dr. Heinen vertritt den Westerwald-Verein in Bonn. - Das Naturdorf in Wölferlingen ist in der Planung bisher nicht weiter gekommen, obwohl eine Bezuschussung durch die EU bereits zugesagt ist. Es fehlt jedoch eine konkrete Rest-Finanzierung durch die Kommunen. - Da sich im Oberwesterwald der Schwarzstorch eingebürgert hat, soll die Bevölkerung von uns auf diesen neuen Vertreter aufmerksam gemacht werden. Sein Vetter, der Weiß-Storch, ist dagegen in Rheinland-Pfalz weiterhin nicht heimisch. - Ferner ist, wenn möglich, das die Viehweide als Biotop des Jahres 2004, sowie Zaunkönig und Weißtanne als Vogel und Baum des Jahres bei Exkursionen vorzustellen. - Um Wander- Wege- und Kultur- und Naturschutzwarte untereinander besser bekannt zu machen, sollen Fachtagungen gemeinsam und zum Teil überregional stattfinden. Am Wochenende 11 - 13. März 2005 findet daher eine gemeinsame Tagung aller Fachwarte in Bad Marienberg statt. Hr. Dr.Geißler verabschiedet die Wanderfreunde und wünscht einen guten Heimweg.

-------------------------------------------------------------------------------

 

Naturschutzwarte in den ZV des Westerwald-Vereins

 

 

zurück zum Fachbereich Naturschutz

© Westerwaldverein e.V., 2010