"Tag des Wanderns" im Westerwald-Verein

Auch der Westerwald-Verein beteiligte sich am "Tag des Wanderns" mit einigen Aktionen.

Die Zweigvereine Aßlar, Unnau, Herborn, Köln, Selters, Herschbach, Bad Marienberg und Wallmerod boten an diesem Tag verschiedene Wanderungen und Exkursionen an.

Selters – Herschbach
Bei tollem Wetter und hervorragender Wandertemperatur trafen sich die Wandergruppen aus Selters und Herschbach an der Jöckel- Hütte in Alpenrod, um gemeinsam den "Tag des Wanderns" zu begehen. Ein etwa 7 km Rundweg über Lochum und zurück zur Hütte war das Programm. Es war nicht zu überhören, dass hier eine lustige und motivierte Truppe unterwegs war. Die Schlusseinkehr in der Hütte rundete den Tag ab.

Aßlar (Text: Heike Pöllmitz)
Auf schmalen Pfaden unterwegs war am 14. Mai auch der Westerwald-Verein von Aßlar. Mehr als 40 Teilnehmer konnte Vorstandssprecher Manfred Jung auf dem Festplatz „Im Grund“ in Klein-Altenstädten begrüßen, und schon vorab gab es die Wanderplakette des Deutschen Wanderverbandes. Es zeigte sich, dass nicht immer viele Kilometer zählen, sondern vor allem die Gemeinschaft und die interessanten Erlebnisse unterwegs. Die gemischte Gruppe im Alter von sechs bis 86 war hellauf begeistert: Karl-Walter Jung, pensionierter Förster aus Berghausen, führte die Gruppe über ungewohnte Pfade auch mal durch das Unterholz, wo Maikraut, verwittertes Holz, singende Vögel, knarrende Baumstämme, eben das pure Leben im Wald die Sinne gefangen nahmen. Der erfahrene Forstmann hatte eine Menge Informationen und Wissenswertes über Flora und Fauna im Gepäck und wusste auch so manche Frage zu beantworten, die Anfänger wie geübte Wanderer beschäftigt. Es galt Neues zu entdecken und zu erfahren, und natürlich gehört zu jeder Wanderung auch eine Jause, die nach zwei Stunden im idyllisch gelegenen Wanderheim des Vereins auf die Gruppe wartete. In dem behaglich angeheizten Haus erwarteten die Gruppe liebevoll mit Blumen aus dem Garten dekorierte Tische und kleine Aufmerksamkeiten des Wanderverbandes, der neben Magnesium zur Entspannung der Muskeln und Gutscheinheften für den nächsten Einkauf auch kleine Tüten mit Wildblumensamen zur Verfügung stellte - dem ältesten Naturschutzverband Deutschlands liegt die Natur am Herzen, die jeder Wanderung das gewisse Etwas gibt, und die Blumen helfen den Bienen zu überleben. Für den Hunger war Moniques Flammkuchenstand vor Ort mit sieben Varianten der französischen Spezialität, und dazu gab es alkoholfreie Getränke und Württemberger Wein. Noch lange saß man in froher Runde beisammen und tauschte Erinnerungen aus. Einstimmig waren alle der Meinung, der "Tag des Wanderns" war eine sehr gelungene Veranstaltung.

Herborn – Rennerod
Die Zweigvereine Herborn und Rennerod waren am "Tag des Wanderns" gemeinsam unterwegs. Wolfgang Post führte durch den Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.

Die Zweigvereine Montabaur, Höhr-Grenzhausen, Eitelborn und Bad Ems hatten den „Tag des Wanderns“ vorverlegt. Sie wurden leider am Samstag vor dem 14. Mai, (am 11. Mai) von Dauerregen begleitet.

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